exground filmfest | 23 | wiesbaden | 12-21 nov 2010

 
   
 
   
 
       
 

news > jugendfilm des monats

   
 

*** Eintritt Jugendliche bis 20 Jahre: 3 Euro ***

Samstag, 22.01.2011 / 17.30 Uhr / Caligari FilmBühne

LONDON NIGHTS
Großbritannien 2010, 96 Min., FSK: ab 12
Buch & Regie: Alexis Dos Santos
Bildregie: Jakob Ihre, Musik: (We Are) Performance, Michiel Huisman (Röntgen-Mann), Connan Mockasin, Plaster of Paris, Mit: Déborah Francois, Fernando Tielve, Michiel Huisman, Iddo Goldberg, Richard Lintern, Katia Winter, Alexis Dos Santos

LONDON NIGHTS ist ein romantischer Film über die Liebe, über drei junge Menschen im Großstadtdschungel. Ein lockenköpfiger Spanier, eine bildhübsche Belgierin und ein geheimnisvoller Fremder suchen in der vibrierenden Szene Ost-Londons nach dem Vater, dem schönsten Liebeslied, dem Mann bzw. der Frau fürs Leben. Vera ist aus Belgien nach London gekommen, um ihre letzte Liebe zu vergessen. Axl aus Madrid sucht dort seinen Vater. Beide haben in einem Haus voller Künstler Unterschlupf gefunden, wo junge Leute Musik machen und verrückte Partys feiern. Als Vera ein zärtlicher Fremder, der Röntgen-Mann, begegnet, stellt sie eine Bedingung: Keiner darf wissen, wer der andere ist – eine Romanze nur von Verabredung zu Verabredung. Aber sie hat die Rechnung ohne ihr Herz gemacht. Und was ist mit Axl, der jeden Morgen erstaunt in einem anderen Bett aufwacht?

„So zärtlich und überirdisch schön!“, urteilte die New York Times.

www.londonnights.de

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Samstag, 19.02.2011 / 17.30 Uhr / Caligari FilmBühne

WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT
Deutschland 2006, 105 Min., FSK: ab 6,
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Buch: Christian Lerch, Marcus H. Rosenmüller, Kamera: Stefan Biebl, Musik: Gerd Baumann, Mit: Markus Krojer, Fritz Karl, Jule Ronstedt, Jürgen Tonkel, Saskia Vester, Franz Xaver Brückner

In einem bayrischen Dorf lebt der „Kandlerwirt“ Lorenz mit seinen Söhnen Franz und Sebastian. Seit dem Tod seiner Frau betreibt er den Gasthof schon lange allein, und so mehren sich die Stimmen, dass es an der Zeit wäre für eine neue Frau im Haus. Als der 11-jährige Sebastian zufällig erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Sebastian, der ein für sein Alter beeindruckendes Sündenregister vorzuweisen hat, fühlt sich fortan auch schuldig am Tod seiner Mutter. Da er, wie er meint, nach seinem Tode im Fegefeuer landen wird, setzt er alles daran, sich von seinen Sünden reinzuwaschen. Die Stammtischler in der Wirtschaft seines Vaters stehen ihm dabei mit Rat zur Seite. Sebastians Übereifer führt aber nicht zum gewünschten Erfolg: ein gesprengter Hase, ein unsittlicher Antrag an seine Lehrerin Veronika, eine beinahe zu Tode gebrachte Greisin aus der Nachbarschaft – das alles verbessert die Situation nicht gerade. Ausgezeichnet mit vier Deutschen Filmpreisen!

www.wer-frueher-stirbt-ist-laenger-tot.de

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Samstag, 19.03.2011 / 17.30 Uhr / Caligari FilmBühne

DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE
Belgien/Niederlande 2009, 108 Min., FSK: ab 12
Regie: Felix van Groeningen
Buch: Christoph Dirickx, Felix van Groeningen, Kamera: Ruben Impens, Musik: Jef Neve, Mit: Kenneth Vanbaeden, Valentijn Dhaenens, Gilda De Bal, Koen de Graeve, Bert Halvoet, Wouter Hendrickx, Johan Heldenbergh

DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE ist kein schnödes Sozialdrama, sondern eine sehr persönliche Familiengeschichte, die 2009 auf den Filmfestspielen in Cannes ausgezeich¬net wurde. Die Strobbes sind in ihrem Dorf der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens – für jedes Trinkgelage zu haben, bei jeder Prügelei in vorderster Reihe dabei, beständig bemüht, die Dorfschönheit flachzulegen, und heldenhaft verehrt für ihre überlegenen Siege beim Nacktfahrradrennen und Wettsaufen. Dieses unbändige Leben wird in Szenen grotesker Komik eingefangen. Der Umgangston ist derb, doch der 13-jährige Gunther genießt die ruppige Herzlichkeit seiner Familie und ihren bedingungslosen Zusammenhalt. Dass sein Vater alkoholkrank ist, stellt für den Jungen die normalste Sache der Welt dar. Trotz all der Unberechenbarkeit eines Alkoholikers ist bei dem Mann stets das verzweifel¬te, rührende Bemühen zu erkennen, ein guter Vater zu sein. Das kann nicht gelingen, und ganz allmählich wandelt sich der Ton des Films …

„Großes Kino mit Tiefgang!“ (Filmreporter.de)

www.dbdd-film.de

 

exground Jugendfilm des Monats ist eine Veranstaltung von Wiesbadener Kinofestival e.V., Kulturamt Wiesbaden – Caligari FilmBühne und Kultur vor Ort.


 

   
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