Jeden Tag loggen sich Millionen Menschen in „Second Life“ ein. Die Bewohner dieser anderen Realität erschaffen sich ein digitales Alter Ego nach ihren Vorstellungen. Ein Avatar repräsentiert die Realität oder die Fantasie – im besten Fall eine gesunde Mischung aus beidem. Der Film erforscht die Motive für die Flucht ins Irreale und konzentriert sich auf drei Geschichten: Ein Mann und eine Frau haben in „Second Life“ eine Affäre begonnen und treffen sich nun im realen Leben, eine junge Frau verdient dort ihren Lebensunterhalt als Designerin, und ein Mann lebt in dieser virtuellen Welt als elfjähriges Mädchen, zum Missfallen seiner Verlobten.
Spingarn-Koff hat seinen eigenen Avatar kreiert und besucht die Bewohner als Regisseur eines Dokumentarfilms in „Second Life“ und zeigt als realen Part die Veränderungen der Protagonisten im „normalen“ Leben.