23.11.2019 17:30 – Caligari FilmBühne
Frankreich/Deutschland/Türkei/Kanada 2019 97 Min. arab.-engl.-frz. OmU
von Elia Suleiman
Drehbuch: Elia Suleiman, Kamera: Sofian El Fani, Schnitt: Véronique Lange, Produzenten: Thanassis Karathanos, Martin Hampel, Édouard Weil, Laurine Pelassy, Elia Suleiman, Serge Noël, Produktion: Rectangle Productions, Pallas Film GmbH, Possibles Media II, Zeyno Film, Darsteller: Elia Suleiman, Gael García Bernal, Ali Suliman, Kwasi Songui, Grégoire Colin
Spätestens seit seinem ersten Cannes-Gewinner aus dem Jahr 2002, DIVINE INTERVENTION, ist Elia Suleiman ein Begriff in der internationalen Filmszene. Auch hier übernimmt der Regisseur wieder selbst die Hauptrolle und tritt als seine Kunstfigur mit selbem Namen bzw. Initialen auf, eine Art Monsieur Hulot aus Nazareth mit großem Hut und feinem Gespür für die Poesie des Alltags. IT MUST BE HEAVEN ist Palästinas Oscar-Kandidat 2020.
Weitere Informationen: http://www.pallasfilm.de/movies/it-must-be-heaven/
Elia Suleiman wurde 1960 in Nazareth/Palästina geboren. In den 1980er-Jahren lebte er in New York. In dieser Zeit drehte er seine ersten Kurzfilme, INTRODUCTION TO THE END OF AN ARGUMENT und HOMMAGE BY ASSASSINATION, für die er mehrere Preise gewann. 1994 zog er nach Jerusalem, wo er im Auftrag der Europäischen Kommission an der Birzei University ein Institut für Film und Medien aufbaute. Sein erster Langfilm, CHRONIK EINES VERSCHWINDENS, wurde 1996 bei den Filmfestspielen in Venedig als bester Erstlingsfilm ausgezeichnet. Auch für seine späteren Filme erhielt er mehrere Preise, unter anderem den Jury-Preis in Cannes.
Filmografie (Auswahl): 1991 INTRODUCTION TO THE END OF AN ARGUMENT (Kurzfilm), 1996 CHRONIK EINES VERSCHWINDENS, 2009 THE TIME THAT REMAINS, 2019 IT MUST BE HEAVEN
Auszeichnungen: Lobende Erwähnung einer unabhängigen Filmkritikerjury und FIPRESCI-Preis (Internationale Filmfestspiele von Cannes, Frankreich 2019)
Kontakt
Neue Visionen Filmverleih
Torsten Frehse
Deutschland
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